Unser Ausflug ins Schulmuseum


Anlässlich unseres Schuljubiläums haben wir im Rahmen einer Projektwoche viel über Schule und Kindheit von früher gelernt. Zu Beginn der spannenden Woche besuchten wir ein Schulmuseum in Bergisch-Gladbach, in welchem wir eine Schulstunde wie vor 120 Jahren erleben durften und bei einer Museumsführung viel Interessantes über das Leben unsere Urgroßeltern erfahren konnten. Über den Ausflug haben die Kinder ihre Texte verfasst. Außerdem gaben wir uns in dieser Woche Namen, die zu der Zeit modern waren. Diese stehen jeweils in Klammern hinter den „richtigen“ Namen der Kinder. Viel Spaß beim Lesen!
Oda (Anna)

Mein Ausflug in die alte Schule

Mein Ausflug war sehr schön. Zuerst sind wir mit dem Bus gefahren. Danach haben wir gefrühstückt. Später sind wir in eine alte Klasse gekommen. Dort haben wir mal auf eine ganz andere Art gerechnet. Also das geht so: Wir mussten uns alle hinstellen. Fräulein Lehrerin hat sich eine Reihe ausgesucht und hat zum Beispiel jemanden gefragt: „Was ist 1x3?“, dann den nächsten gefragt: „Was ist 2x3?“ Aber wenn jemand etwas falsch sagte, musste er oder sie sich hinsetzen. Wir haben auch etwas über den Maulwurf gelernt. Zum Beispiel, dass wir ihn nicht töten dürfen, dass er Pflanzen nicht isst und dass die Hügel nicht zerstört werden dürfen. Außerdem kann der Maulwurf gut hören und riechen. Wir hatten auch einen Museumsgang. Eine Frau hat uns begleitet. Sie hat uns viel erklärt. Zum Beispiel, wie man ein Baby einwickelt, oder wie Frauen und Männer gekleidet waren. Und wir haben das kleine „m“ in der alten Schrift gelernt. Das war`s.
Matthias (Karl-Heinz)


Schule und Kindheit früher

Wir waren in einem altmodischen Klassenzimmer. Dort gab es ein Fräulein Lehrerin und sie war sehr streng. Bei ihr haben wir über Kaiser Wilhelm II geredet. Danach haben wir etwas über Maulwürfe gelernt. Der Maulwurf kann durch den Gehörsinn, den Geruchssinn und seine Tasthaare genau wissen, wo sich sein Opfer in seinen Gängen befindet. Es war sehr schön.
Mirijam (Gitte)

Wir waren in einem Schulmuseum. Und wir hatten Unterricht in einem alten Klassenzimmer. Wir haben etwas über den Maulwurf gelernt: dass wir nicht auf den Maulwurfshügeln treten dürfen. Danach haben wir die Reihen aufgesagt. Nach dem Unterricht sind wir hoch gegangen und wir haben uns einige tote Tiere angesehen und ein paar Bilder angeguckt. Dann kam der Bus und hat uns abgeholt.
Carlotta (Waltrud)



Unser Ausflug war sehr toll. Wir waren in einer altertümlichen Schule. Wir haben viele spannende Dinge gesehen. Da waren zum Beispiel ausgestopfte Tiere. Wir haben in einer altertümlichen Klasse Unterricht gehabt. Nach einer Schulstunde hat uns eine Frau herumgeführt. Die Schule ist in Bergisch-Gladbach. Wir mussten 1,5 Stunden mit dem Bus hin und zurück fahren. Ich fand es sehr interessant, wie die Kinder damals gestrickt haben. Und die Frau hat uns gezeigt, wie damals ein Baby angezogen wurde. Das war die Geschichte von Carlotta.
Nico (Hans)


Ich fand den Ausflug in die Schule gut und ich fand die Handschuhrechenmaschine gut. Und ich habe behalten, dass die Kinder mit Schiefertafeln und einem Stift, der aus Kreide bestand, geschrieben haben. Es gab Fleißkärtchen und wenn man 10 Stück hatte, konnte man die gegen ein Rosemarinchen eintauschen. Und die Männer hatten Nachthemden mit ihrem Anfangsbuchstaben und Nachnamen.
Mia (Eva-Lotte)

Wir waren im Museum „Alte Schule“. Dort sahen wir ein altes Klassenzimmer. Früher wurden mehrere Klassen (1-5) zusammengelegt. Ich bin froh, dass ich heute in die Schule gehe. Die Bänke waren unbequem. Die alte Schule finde ich nicht besser, die Konradschule ist super toll.
Hannah T. (Gitte)


Meine Geschichte zum Schulmuseum

Als erstes sind wir mit dem Bus zum Museum gefahren. Als zweites führte uns eine nette Frau in den alten Klassenraum. Danach mussten wir uns auf die alten Bänke setzen. Die Frau stellte sich nach vorne und erklärte uns so einiges von früher. Wir machten ein paar Schulstunden bei ihr. Es fing an mit Mathe. Wir stellten uns hin und sagten nach einander die Ergebnisse auf. Aber nur zu der Reihe, die wir gerade machten. Als nächstes fanden wir etwas über den Maulwurf heraus. Bei Deutsch haben wir auf einer Schiefertafel das „m“ in der Sütterlin Schrift gelernt. Danach waren wir mit den Schulstunden fertig. Zum Ende durften wir uns so einige Ausstellungsstücke anschauen.
Nils (Fritz)

Früher gab es Bänke statt Stühle. Wenn man aufzeigte, dann musste man mit der linken Hand den rechten Arm stützen und mit dem rechten Zeigefinger aufzeigen. Wenn man was Gutes gemacht hat, dann bekam man ein Fleißkärtchen und wenn man 10 Stück hatte, dann konnte man zum Mönch gehen und sie einlösen. Während des Unterrichts durfte man nicht quatschen oder kichern oder heimlich etwas lesen. Auf der ersten Bank saßen die Erstklässler, auf der zweiten Bank saßen die Zweitklässler, auf der dritten Bank saßen die Drittklässler uns so weiter und sofort bis zur fünften Bank. Wir haben etwas über den Maulwurf gelernt. Uns zwar, dass der Maulwurf 200g frisst. Und in guten Jahren frisst er 300g. Im Jahr bekommt er 4-5 Junge. In einem Klassenraum waren ungefähr 80 Kinder.
Melina (Ida)

Die alte Schule war sehr spannend und schön. Die Mädchen lernten Nähen und die Jungen gingen zum Sport. Die Mädchen trugen Röcke mit weißen oder blauen Schürzen. Im Unterricht durfte man keine Fragen stellen.
Marian (Klaus)

Ich habe behalten, dass es früher eine andere Schrift gab und es gab härtere Strafen. Es mussten alle Schüler aufstehen, wenn die Lehrerin rein kam.
Nele (Margreth)

Die „Alte Schule“

Ich habe gelernt, dass man gerade sitzen musste. Es durfte nicht gefragt werden. Mädchen mussten nähen, stricken und häkeln. Jungen und Mädchen durften nicht neben einander sitzen. Die Jungen gingen zum Sport. Da waren ausgestopfte Tiere. Über der Tür hing ein Kreuz.
Lena (Elisabeth)

In der alten Schule war es toll. Ich musste das Mädchen spielen, das zu spät kam. Und wir haben gesehen, wie die Mädchen und die Jungs angezogen waren, wenn der Herzog oder die Herzogin Geburtstag hatten. Und wir haben über den Maulwurf gelernt. Außerdem haben wir das Einmaleins gemacht und das kleine „m“ gelernt. Als die Stunde zu Ende war, sind wir ins Museum gegangen und haben uns ausgestopfte Tiere angesehen.
Jannick (Siegfried)

Alte Schule

Auf der Busfahrt haben wir uns Gedanken über die Unterrichtsstunde im Museum gemacht. Wir haben im Unterricht folgende Sachen gemacht: Mathe, Deutsch, Biologie. Nach dem Unterricht haben wir einen Museumsgang gemacht. Eine Frau hat uns erklärt, wie die Bleistifte (Griffel) hergestellt wurden. Danach sind wir nach oben gegangen und die Frau hat uns ausgestopfte Tiere gezeigt. Anschließend hat die Frau uns Bilder über drei Jahreszeiten von früher gezeigt. Danach sind wir zurück gefahren. Ich fand es toll.
Enes (Ali)

Ich war im Museum. Da haben wir ausgestopfte Tiere gesehen und wir haben das „m“ gelernt, wie meine Großeltern, als sie klein waren, das hatten. Das hat Spaß gemacht. Und die Kinder mussten alleine zur Schule gehen. Es war sehr schön im Museum. Wir haben uns Bilder von den Jahreszeiten angeguckt.
Leo (Franz)

Wir haben eine Schulstunde im Museum gemacht, Nachdem wir die Stunde gemacht haben, sind wir von einer Frau durch das Museum geführt worden. Es war sehr spannend, fand ich.
Hannah R. (Frieda)

Mein Ausflug

Als wir die Busfahrt von ungefähr 1,5 Stunden hinter uns hatten, haben wir als erstes gefrühstückt. Danach hatten wir eine Stunde Unterricht. Dort haben wir etwas über den Maulwurf gelernt und haben auf Schiefertafeln gelernt, wie man das „m“ früher geschrieben hat. Als zweites haben wir angeguckt, was die Menschen früher alles gestrickt haben. Als letztes haben wir uns angeguckt, wie die Jahreszeiten auf Bauernhöfen waren. Der Ausflug was sehr spannend.



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